Die Gredlbahn
1. Geschichte
Die Errichtung der Strecke wurde im §68 in dem am 7.April 1884 vom Bayerischen Landtag und der Reichskammer verabschiedeten Bayerischen Lokalbahngesetz festgeschrieben. Die Baukosten beliefen sich damals auf 1,915 Millionen Goldmark (48.600 Mark pro Kilometer). Die offizielle Eröffnung erfolgte am 1.Juni 1888 mit drei täglichen Zugpaaren. Der Preis für eine Hin- und Rückfahrt zwischen Greding und Hilpoltstein lag bei zwei Mark - etwa einem Tageslohn -, die Fahrzeit auf der 39 km langen Lokalbahn lag zwischen 135 und 150 Minuten. Zahlreiche Betriebe hatten zudem Gleisanschlüsse, so das die hälfte der eingesetzten Waggons Güterwagen waren.

Am 28.Mai 1972 wurde der Personenverkehr auf dem 12 Kilometer langen Teilabschnitt Thalmässing-Greding und am 29.September 1974 auf dem 16 Kilometer langen Teilabschnitt Thalmässing-Hilpoltstein eingestellt. Der letzte Dampfsonderzug befuhr 1998 den Abschnitt nach Thalmässing. Auf google.video.com befindet sich ein Video dieser letzten Fahrt mit einer BR 50.(video starten..)
Mittlerweile ist die Strecke zwischen Hilpoltstein und Greding abgebaut. Ein Fahradweg mit 16,2 Kilometer Länge folgt nun dem alten Streckenverlauf. Desweiteren wurdne die Bahnhöfe in Hilpoltstein und Lohgarten-Roth modernisiert. Auf dem kurzen verbliebenen Reststück kommen heute Triebwagen der Baureihe 642 ("Desiro") zum Einsatz. Der Verkehrsdurchführungsvertrag für die Strecke läuft noch bis 2013. (Wikipedia, 08/06/08)
2. Die BVE-Strecke

2.1 Entstehung
Die BVE-Strecke wurde mit dem Hintergedanken errichtet, eine möglichst genaue Kopie des Originals zu erstellen. Ab August 2007 wurden deshalb zahlreiche Aufnahmen der Streckenumgebung gemacht. So sammelten sich im laufe der Zeit eine Menge Fotos an die aber oft nur teilweise zu gebrauchen waren, da die Strecke nur die Jahreszeit Sommer umfassen sollte. Mit Hilfe von Google Earth wurden die Dimensionen der Häuser ermittelt und genau plaziert. So gut wie jedes Haus auf der Strecke wurde auch mithilfe Originalfotos erstellt um einen hohen Wiedererkennungswert zu erreichen. Die Folge war ein recht hoher Aufwand, der aber dafür auch einen relativ realistischen Eindruck vom realen Roth liefert.
2.2 Streckenlänge
Derzeitig umfasst die Strecke den 1,6 Kilometer langen Abschnitt Roth-Bahnhof bis Lohgarten-Roth. Vielleicht wird die Erweiterung bis Eckersmühlen noch fertig, jedoch nehmen gerade dicht besiedelte Gebiete, wie hinter Lohgarten, sehr viel Zeit in Anspruch.
2.3 Hardware-Anforderungen
Die Leistungsanforderungen sind speziell wegen der vielen hochauflösenden Texturen relativ hoch. Antisotropische Filterung und Antialiasing sollten auf jeden Fall im Grafikkartenmenüe erzwungen werden um das Flimmern von Texturen zu minimieren. Aus diesen Gründen sollte mindestens eine Ati 1600XT mit einem C2duo E6400 oder einem Athlon +3700 verbaut sein. Desweiteren sind noch 2GB Ram erforderlich da die Strecke zurzeit knapp über ein Gigabyte mit Windows XP verbraucht.
3. Release
Die Strecke befindet sich zurzeit noch in Bau. Der erste Abschnitt Roth-Lohgarten wird voraussichtlich im Sommer fertig.


